Dienstag, 23. April 2013

Förderstipendium der Stadt Köln


Bewerbungsfrist für Förderstipendien läuft ab. Stadt Köln unterstützt junge Künstlerinnen und Künstler aus NRW mit 10.000 Euro

Nur noch bis Ende dieses Monats können sich junge Künstlerinnen und Künstler für eines der städtischen Förderstipendien bewerben. Die Stadt Köln hatte sie auch in diesem Jahr wieder zur Unterstützung der zeitgenössischen Kunst und der freien künstlerischen Entfaltung ausgeschrieben. Am Auswahlverfahren teilnehmen können Bewerberinnen und Bewerber, die in Nordrhein-Westfalen wohnen oder arbeiten und im Verleihungsjahr nicht älter als 35 Jahre sind (Jahrgang 1978 und jünger). Das Kulturamt erwartet von auswärtigen Kandidaten, dass sie während der Förderung ihren Lebensmittelpunkt in Köln haben.

Zur Ausschreibung kommen Stipendien in den Sparten Bildende Kunst (Friedrich-Vordemberge-Stipendium), Medienkunst (Chargesheimer-Stipendium), Literatur (Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium) und Musik (Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendium für Komponisten im Bereich der E-Musik). Außerdem wird das aus privaten Mitteln bereitgestellte Horst und Gretl Will-Stipendium für Jazz/Improvisierte Musik vergeben. Interessenten müssen ebenfalls in NRW wohnen oder arbeiten, die Altersgrenze ist hier jedoch auf 30 Jahre festgelegt. Die Förderung beläuft sich auf jeweils 10.000 Euro. Außerdem erhalten die Preisträger die Möglichkeit, ihre Werke in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Seit den 1970er Jahren vergibt die Stadt Köln Förderstipendien an junge Kunstschaffende. Die meisten von ihnen haben sich bis zum Alter von 35 Jahren noch nicht auf dem Markt durchgesetzt. Um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können, sind sie darauf angewiesen, unter Umständen mit artfremden Tätigkeiten das notwendige Geld zu verdienen. Die freie Zeit und Energie für die künstlerische Tätigkeit wird dadurch oftmals eingeschränkt. Das kann die kreative Weiterentwicklung durchaus behindern.

Bei diesem Missstand setzt das Förderstipendium an. Die Bereitstellung eines Geldbetrags soll die finanziellen Rahmenbedingungen für eine bestimmte Zeit verbessern, so dass die kreative künstlerische Tätigkeit wieder zum Mittelpunkt wird. Diese indirekte Form der Förderung unterstützt die künstlerische Weiterentwicklung der Stipendiaten. Viele von Ihnen haben sich mittlerweile in ihren Sparten durchgesetzt, sind bekannt und erfolgreich geworden. 


Die Bewerbungsfrist endet am 30. April 2013.

Die notwendigen Unterlagen sind beim Kulturamt der Stadt Köln,
Raum 107, Richartzstraße 2-4, 50667 Köln,

telefonisch unter 0221/221-23481, per Fax unter 0221/221-24953
oder per E-Mail unter gerd.winkler@stadt-koeln.de erhältlich.

Außerdem stehen die Formulare im Internet unter
http://www.stadt-koeln.de/5/kulturstadt/kulturfoerderung/
zum Herunterladen bereit.


Freitag, 19. April 2013

7 Künstlerinnen aus Sizilien





Die bewusste Beschäftigung mit dem Motiv des Wassers lässt sich in der Geschichte der Kunst und der Kunstphilosophie, sowie in der Anthropologie weit zurückverfolgen. Schon Thales von Mile behauptete, dass alle Stoffe nur verschiedene Aspekte des Urstoffes Wasser darstellen. Viele epochale Werke der bildenden Kunst – man denke an Die Geburt der Venus von Botticelli (1482-1485) oder Friedrichs Der Wanderer über dem Nebelmeer (1818) und Manets oder Monets Werke, aber auch Dalis Schwäne spiegelnde Elefanten, (1937) – haben das Wasser als Darstellungsmotiv. 
Die Ausstellung „Die Form des Wassers“ zeigt die Werke von 7 Frauen aus Sizilien, die ein breites Spektrum der gegenwärtigen Kunst aus Sizilien repräsentieren. Sie erkunden in unterschiedlichen Medien, Genres und Materialen – Fotografie, figurative und abstrakte Malerei, Skulptur und Zeichnungen – das weite Feld des Motivs Wasser. Der Titel der Gruppenausstellung zitiert den Titel eines Buches von Andrea Camilleri, in dem das Wasser als Metapher der Wahrheit beschrieben wird, das differente Formen annehmen sowie zu unendlichen Hypothesen führen kann. Das Wasser und seine Formen werden unterschiedlich vorgestellt: als Anwesenheit im Alltäglichen oder als Zerstörungskraft der Natur, als Hebel für die Produktion von traumhaften Bildern, sowie symbolisch oder direkt als Grenze zwischen Flüssigkeit und Fluidum, zwischen einer materiellen und einer metaphorischen Darstellung. 

Die Ausstellung „Die Form des Wassers“ präsentiert die Werke folgender Künstlerinnen: 
Rori Palazzo (1977), Fotografin, Preisträgerin Centro/Periferie 2012, Rom 
Valentina Glorioso (1977), Fotografin, Preisträgerin CliCiak 2010, Cesena, zahlreiche Ausstellungen in Italien und im Ausland 
Vera Carollo (1980), Bildhauerin 
Serena Fanara (1987) Studentin an der Kunstakademie Palermo 
Mariangela Di Domenico (1985), Studentin an der Kunstakademie Palermo, Mitglied der Kunstgruppe Fare Ala 
Loredana Grasso (1982), Malerin, Fotografin, Bildhauerin, zahlreiche Ausstellungen in Italien und im Ausland 
Stefania Artusi,(1990) Malerin, Autodidaktin 


Il Motiv dell’acqua attraversa tutta la storia espressiva umana affondando le sue radici nella storia dell’arte e nella storia della filosofia. Già Talete di Mileto nel VI secolo a. c. pensava che tutte le sostanze fossero da considerare solo diversi aspetti della sostanza originaria acqua. Molti capolavori dell’arte visuale – si pensi alla “Nascita di Venere” di Botticelli (1482-1485) o al “Viandante sul mare” (1818) di Friedrich, ai lavori di Monet e Manet fino al capolavoro di Dalì “Cigni che riflettono elefanti” (1937) – hanno l’acqua con elemento di rappresentazione. 
Nella mostra „Die Form des Wassers“ (La forma dell’acqua) vengono esposte le opere di sette donne siciliane, che rappresentano un ampio spettro dell’arte contemporanea siciliana. Attraverso diversi mezzi, generi e materiali – fotografia, pittura figurativa e astratta, scultura, disegni – viene interpretata l’acqua come motivo espressivo. Il titolo della mostra cita il titolo di un libro di Andrea Camilleri, in cui l’acqua viene descritta come metafora della verità che può assumere diverse forme e condurre a infinite ipotesi. L’acqua e le sue forme possibili vengono presentate per piani differenti, come presenza nel quotidiano o come forza distruttrice della natura, come leva per la produzioni di immagini irreali, in chiave simbolica o diretta nel confine poroso tra fluido e liquido, tra rappresentazione materiale e rappresentazione simbolica. 

Sonntag, 7. April 2013

C.U.FRANK

16. märz bis 13. mai 2013
kunst- und museumsbibliothek
forum ludwig, köln
EINS VON HUNDERT
opening 15. märz  2013 19 uhr


Absentes/Präsentes Leben, C.U. Frank, No. 53, 14. Jahrgang





heinrich-böll-platz

bischofgartenstrasse 1
50667 köln

öffnungszeiten:
montag bis donnerstag 10 - 21 uhr
freitag bis sonntag 10 - 18 uhr
montag 14 - 21 uhr

www.koelnbib.de  www.einsvonhundert.de